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Lieselotte News

2014

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Cirque du Soleil KOOZA – Ein Zirkus zum Staunen und zum Verlieben

Zum ersten Mal gastiert der Zirkus ohne Tiere mit seiner Show Kooza in Deutschland. Ein Blick hinter die Kulissen.

Von Daniela L. Martin

Die Manege ist menschenleer. Die große Halle des Grand Chapiteau wirkt fast schon gespenstisch ohne Zuschauer. Nur auf der runden Bühne steht im Scheinwerferlicht eine zierliche attraktive Frau in Sportbekleidung, die Hula-Hoop-Reifen um ihre Hüften und Arme schwingen lässt. Freundlich lächelt Sie mir zu und lässt ihre silbernen Reifen durch die Luft wirbeln. Die Dunkelhaarige begrüßt mich fröhlich: „Ich zeige Ihnen meine Zirkuswelt“.

Jeden Tag wird trainiert

Irina (29) ist bildhübsch und hat eine beschwingt-lockere Ausstrahlung. Die Tänzerin steht seit Kindesbeinen auf der großen Bühne und begleitet den Cirque de Soleil seit dem Jahr 2003. „Seit meinem zehnten Lebensjahr tanze ich mit Hula-Hoop-Reifen. Ich muss während der Show jeden Tag trainieren. Das heißt um 8 Uhr aufstehen, joggen gehen, dann frühstücken. Wieder Sport, stretchen, dann probe ich für den Abend.“ Irina besuchte anfänglich eine Zirkusschule in Russland und wurde vom Zirkus entdeckt. Sie trat zunächst in der Show "Corteo" auf und ist von Anfang an bei der Show „Kooza“ dabei. „Ich könnte mir kein anderes Leben vorstellen, hier auf der Bühne bin ich zu Hause, der Zirkus ist meine Familie.“

Ein Dorf auf Rädern

Das mobile Cirque de Soleil-Dorf besteht aus dem Grand Chapiteau, einem großen Eingangszelt, dem Artisten Zelt, der Tageskasse, der Schule, Büros und dem Lager. Im Artistenzelt türmen sich die Kisten, junge Männer trainieren. Eine dunkelhaarige Frau sitzt auf einer riesigen Schaukel und probt. Neben der Schaukel hängt von der Decke herab ein Umhang aus rot und lila farbigen Federn „Das ist ein Teil meines Kostüms, es ist sehr sexy“. In einer anderen Ecke des Zeltes glitzert und funkelt es. Es riecht nach frisch gewaschener Wäsche. Es türmen sich Perücken, Masken, Schuhe. Irina deutet auf eine Perücke mit lila Haar. „Die Perücke gehört zu meinem Kostüm. Die Farben sind auf die Federn abgestimmt und werden in Handarbeit aus Echthaar gefertigt. Wir haben alle Teile eines Kostüms in mehrfacher Ausführung, so kann nichts schief gehen“.

„Ich bin verliebt, und das nicht nur in meine Arbeit“

Irina schlendert nach draußen. In dem gigantischen Zeltdorf herrscht ein reges Treiben. Eine junge, hübsche Frau die sich zum joggen aufmacht. Männer die Bühnenelemente über das Gelände tragen. Eine Mutter mit Kind. Irina blickt zu der Frau und fängt an zu lächeln. „Ich bin auch verliebt, und das nicht nur in meine Arbeit“. Irina ist gerade Mutter einer Tochter geworden. Die Tänzerin hat ihren Mann bei der Show des Cirque kennengelernt, mit der die Zirkusreise der 29-jährigen vor 11 Jahren begann. Hier, auf der großen Bühne, verliebten sich die beiden ineinander. Irinas Mann ist auch Artist. „Es ist toll jemanden zu finden der das Zirkusleben mit einem teilt. Ich würde mich sehr freuen, wenn meine Tochter in meine Fußstapfen treten würde. Hier im Zirkusdorf bekommen die Kinder der Artisten auch Unterricht von Privatlehrern. So können wir noch viele Jahre mit dem Cirque reisen.“

Wenn der Hunger quält

Wer viel übt und unter permanenter körperlicher Anstrengung steht, bekommt Hunger. „Kooza“ unterhält eine eigene Küchenbrigade. Sie bekocht die 160 Mitreisenden, darunter rund 60 Artisten, die in Hotels untergebracht sind. Fünf Köche versuchen die bunt zusammengewürfelte Crew mit ihren schmackhaften Kreationen zufrieden zu stellen. Irina bedient sich am reichlich bestückten Buffet im Küchenzelt. „Ich muss schon darauf achten, dass ich nicht zunehme. Aber bei dem ganzen Training passiert das nicht.“

Die Show beginnt

Es ist mittlerweile Abend geworden. Für die Zirkuskünstlerin wird es Zeit sich zu schminken. „Wir haben hier einen genauen Ablauf, dokumentiert auf Fotos, als Schminkanleitung.“ 45 Minuten braucht Irina zum Schminken. Danach schlüpft Sie in ihren Catsuit, der aussieht, wie eine zweite Haut und überall mit glitzernden Swarowski-Steinen in lila besetzt ist. Dazu setzt sie sich die Perücke auf. „Kaum einer der Artisten performed die Show mit seiner originalen Frisur, jedes einzelne Kostümteil wird genau auf den Künstler zugeschneidert.“ Fertig angezogen und geschminkt ist Irina kaum wieder zu erkennen. Sie schreitet durch das Artistenzelt, ihr Umhang wird der Tänzerin umgelegt. Der Vorhang geht auf - die Vorstellung beginnt. Nach der Show, befreit von Federn und Schminke, huscht Irina durch das Gate 1, hinaus aus der Zirkusstadt. „Ich will schnell zu Mann und Kind“. Zurück in die normale Welt.

Infokasten

KOOZA

Die Premiere von Koozafand im April 2007 in Montreal

statt. Seitdem spielte die Show in 31 Städten in drei

Ländern.

Koozafeierte 2009 seine 1.000. Vorstellung in Santa

Monica, Kalifornien. 2011 fand die 1.500. Show in Tokio,

Japan, statt. Die 2.000. Vorstellung war in Dallas, Texas.

Mehr als vier Millionen Menschen haben Koozabereits

gesehen.

Cast and Crew

Die internationalen Artisten, Darsteller und Mitarbeiter

repräsentieren 24 verschiedene Nationalitäten:

Argentinien, Australien, Weißrussland, Bosnien-Herzegowina,

Brasilien, Kanada, China, Kolumbien, Ecuador,

Frankreich, Ungarn, Indien, Japan, Kasachstan, Moldawien,

Mongolei, Rumänien, Russland, Spanien, Schweden,

Ukraine, Großbritannien und die Vereinigten

Staaten.

Neben den allgemeinen Umgangssprachen Französisch

und Englisch sind viele weitere Sprachen zu hören:

darunter Chinesisch, Spanisch und Russisch.

An die 175 Mitarbeiter gehen mit auf Tournee (davon

120 Artisten und Crewmitglieder). Der Rest sind offi -

zielle Begleitpersonen wie Ehepartner oder Kinder.

Viele örtliche Firmen und Zulieferer versorgen die

Kooza -Produktion mit sämtlichen Gütern des tägli -

chen Bedarfs, darunter Lebensmittel, Speisen und

Getränke, Trockeneis, Biodiesel und andere Waren.

Abfallmanagement und Recycling werden ebenfalls

von lokalen Spezialisten übernommen. Koozaliefert

damit auch einen nicht unerheblichen Beitrag für die

örtliche Wirtschaft.

Während eines Engagements in einer Stadt werden

vor Ort mehr als 120 Hilfskräfte für verschiedene

Tätigkeiten eingestellt, darunter Ordner, Platzan -

weiser, Pförtner, Empfangspersonal etc.

In der Küche arbeiten ein Küchenchef und drei Köche.

Die mitreisende Schule beschäftigt zwei Vollzeitlehrer

und fünf Studenten.

Die Artisten werden auf der Tournee von drei medi -

zinischen Fachkräften (zwei Physiotherapeuten und

einem Therapeuten) betreut.

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Hello... I´m Daniela Lieselotte Martin

A GIRL from Munich germany

A little about me

Vom „Dorf“  hinaus in die große Welt – so könnte der Titel von Daniela  Martin Lebensgeschichte lauten. Daniela erblickte das Licht der Welt im November 1981 in einem kleinen Dörfchen in Rheinland Pfalz. Von Kindesbeinen an war Daniela sehr neugierig – da war es fast schon klar dass Sie in Richtung Journalismus  gehen würde.

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